Letze Änderung: 26. Nov. 2017

Die Bürgerinitiative Stuttgarter Platz engagiert sich für das Westkreuz

Wie sich Einige erinnern, wurden 1999 im Rahmen einer geplanten Bebauung des Stuttgarter Platzes in den Kampf für die unbedingte Freihaltung des offenen Bahngeländes konsequenterweise auch Gebiete vom Grunewald über das Westkreuz bis hin zur Rönnestraße einbezogen.

 

Situationsbeschreibung:

Die Immobilientochter der Bahn will das Gelände zwischen Bahnhof Westkreuz und Holtzendorfstraße als mögliches Bauland verkaufen.

Nur: die Planungshoheit liegt bei der öffentlichen Hand; also beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Senat von Berlin. Beide sprechen sich zur Zeit mehrheitlich gegen eine Bebauung des Gebietes aus und wollen sowohl den Flächennutzungsplan in der Form ändern, dass das Gebiet zur unbebauten Freifläche entwickelt wird, als auch einen Bebauungsplan auf der Grundlage des Flächennutzungsplanes erstellen.

Das heißt, dass das Gebiet nicht bebaut werden soll.

Da ja die politischen Zielsetzungen für die Stadtentwicklung sich mit den unsrigen decken, sehen wir hier für den zukünftigen Planungsprozess unsere Rolle, die gesetzten Ziele auch in der Durchsetzung konsequent einzufordern.Wir sprechen uns eindeutig dafür aus, das die zukünftige Stadtentwicklung die Besonderheiten der Stadt Berlin aufnimmt, die unter anderem durch die vielfältigen Bahnschneisen entstanden sind.

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Im Rahmen der technologischen Entwicklung bei der Bahn werden diese Flächen in der heutigen Größe und Form nicht mehr gebraucht. Auf den Punkt gebracht bedeutet das: die Bahnbereiche werden an die Stadt zurückgegeben und sind durch die zur Verfügung stehenden Planungsinstrumentarien in ihrer Entwicklung durch die öffentliche Hand steuerbar.
Die Bahn versucht aber aber Ihre Immobilientöchter, die nicht mehr benötigten Flächen möglichst hochpreisig zu verkaufen. Die Preise sind am höchsten, wenn möglichst verdichtet bebaut werden kann.

Die Interessen der Bahn sind daher klar :

 Bei der Politik möglichst viel Bebauung zu erreichen!!!

In einer Umwandlung der von der Bahn nicht mehr gebrauchten Fläche zu einer Klima- und Luftschneise liegt auch eine einmalige Chance für die Stadt Berlin.
Global betrachtet: im Wettbewerb mit anderen Metropolen gewinnt gutes städtisches Klima immer mehr an Standortbedeutung. Die Möglichkeit es herzustellen, haben nur wenige große Städte, weil dort vieles schon vollendet ist. Aufgrund seiner historischen Besonderheit kann Berlin aber diese noch Zukunft gestalten!

Lokal betrachtet: die Umweltdaten für den Bereich Kurfürstendamm, Kantstraße, Holtzendorfstraße, Autobahn, Kaiser-Friedrich-Straße zeigen tiefes Rot. Das heißt die Belastung des Stadtbereiches ist sehr hoch

Siehe auch: Berliner Woche 28. Januar 2017: "Das ist fahrlässige Körperverletzung“: Feinstaubgrenzwerte ständig überschritten 

Vor diesem Hintergrund bleibt nur eine Konsequenz: die Flächen offen halten, als Klima- und Frischluft-Schneise bestehen lassen und weiterzuentwickeln, als eine untrennbare Einheit von offener Stadtlandschaft und dicht bebauter Stadt.

 

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